Kapitel 11 des Buches "Baltische Passion - Eine leidenschaftliche Reise"
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Die Nacht war die Hölle. Im Halbstundentakt erklangen Auto-Alarmanlagen, nebenbei quälten Thorn die Sprungfedern des zu schmalen und zu harten Bettes. Als er erwachte, fühlte er sich noch elender, als nach der Busfahrt, die sie in der Nacht zuvor gemacht hatten.
„Scheiße, hab ich schlecht geschlafen.“, waren Thorns erste Worte, als er erschöpft die Augen öffnete und sehen konnte, dass Gnesig bereits in seinem Bett saß und in einem Buch blätterte.
„Ich hab’s gesehen.“, brummte er zurück.
„Was gesehen?“
„Na, ich schau Ihnen schon seit vier Uhr zu, wie sie schlecht schlafen.“
„Dann brauchen Sie sicher so dringend wie ich einen Kaffee.“, schlug Thorn vor und schleppte sich zur Toilette. In seinem Kopf pochte es und seine Zunge klebte wie ein alter Socken an seinem Gaumen.