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"Reisebericht: China & Tibet"
von Werner Pöttinger
Diesmal nahmen wir seit langem wieder einmal an einer
Gruppenreise teil. Die momentane Situation in Tibet war der Grund.
Individualtouristen wurde die Einreise in Tibet verwehrt und zudem war die
Urlaubszeit begrenzt.
Am 3. September 2008 fliegen wir für 14 Tage nach China und Tibet. Der
Abflug erfolgt von Wien nach Peking. Bereits nach einer halben Stunde
Erholung im Hotel fahren wir mit einem Bus zum Himmelstempel. Am nächsten
Tag geht`s im gleichen Tempo weiter. Der Tian Amen Platz, der Kaiserpalast
(auch die verbotene Stadt genannt) und der Sommerpalast Pekings stehen auf
dem Programm.
Mit dem Nachtzug fahren wir nach Xian. Dort besuchen wir die Terrkotta
Armee. Leider bleibt uns nicht genügend Zeit, dieses neue Weltwunder
ausgiebig zu besichtigen.
Weiter geht`s nach Lhasa. In Tibet angekommen, werden wir ins Hotel
transportiert. Überall ist das Militär präsent. Lhasa erweckt den Eindruck
einer rund um die Uhr bewachten Festung.
In aller Früh fahren wir zum Potala Palast, der Winterresidenz des Dalai
Lama. Es dauert rund zwei Stunden bis wir hineindürfen in den Palast, so
groß ist der Andrang. Kloster Sera und Norbulingka - Sommerresidenz des
Dalai Lama - bringen wir auch noch am selben Tag unter. Zum Abschluss sehen
wir noch das Jokhang Kloster. Das Gelbmützen Kloster Drepung darf nicht
besichtigt werden.
Wir verlassen Lhasa und fahren mit einem Bus über den Kampa La Pass zum
Yamdrok See. Der Karo La Pass wird auch noch überwunden und wir erreichen
Gyangtse. Zwei weitere Klosterbesichtigungen stehen auf dem Plan - Pelkhor
und Kumbon - es bleibt auch noch Zeit für einen Spaziergang durch die
Altstadt, bevor wir nach Shigatse weiterfahren. Dies ist der ehemalige Sitz
den Panchen Lama und seinem Tashilhumpo Klosters.
Entlang des Tsampo Flusses fahren wir wieder zurück nach Lhasa. Am Bahnhof
angekommen besteigen wir den China - Tibet Express. Die höchste Eisenbahn-
route der Welt bringt uns zurück nach China, genauer gesagt nach Lhanzou,
der Stadt mit der eisernen Brücke über den gelben Fluss und dem Park der
weißen Pagode.
Zum Abschluss fliegen wir nach Shanghai. Der Besuch des Mandarin Yu Gartens
mit der hölzernen Zickzack Brücke in der Altstadt, der Jade Buddha Tempel
und die Einkaufsstraße Nanjing dürfen nicht fehlen. Abends fahren wir mit
dem Taxi zur Promenade am Huang Po. Ein gigantisches Lichtermeer bietet sich
uns am Bund.
China und Tibet werden wir mit Sicherheit noch einmal besuchen, dann aber
für einen längeren Zeitraum.

Foto: Werner Pöttinger - Bund in Shanghai
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