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"Der Schäfer"
Eine Weihnachtsgeschichte mit Rasse
von Richard Lux-Rubenser
Trotz seines englischen Namens war Jack Russel ein
Deutscher Schäfer, der
mit seinen Tieren in alter Tradition übers Land zog, denn er mochte das
Landseer. Jack hatte mitten im Gesicht einen
Riesenschnauzer und seine Nase
war Spitz. Seine Hände waren etwas
Rottweiler sich beim Beageln verbrannt
hatte. Jetzt saß er in einem Groenendael und wartete auf seine Freunde
Bernhard, Ina und Leon Berger. Die drei waren Geschwister und er kannte sie
schon jahrelang. Sie wollten ihm schon längst einen Schäferhund schenken. Er
aber hatte immer Angst gehabt, dass ein unvorsichtiger Autolenker das Tier
Tervueren könnte.
Aber diesmal hatte Ina einen Hund gefunden, Terrier besonders gut gefiel.
Den schenkte sie Jack zu Weihnachten und sagte zu ihm: „Dieser Hund ist so
schön, da Malinois (mal i no a) Porträt, damit du auch ein Bild von ihm
hast.“
„Hochachtung“, sagte Jack anerkennend “für ein Tierporträt braucht jeder
Malamute“.
Später pinkelte der kleine Hund Jack ans Bein: „Ach, du bist ja ein süßer
kleiner Viszla. Aber jetzt benimm dich, weil ich dich sonst wie einen
Dachsbracke. Danke Ina, von meiner
Mudi hätte ich sicher wieder nur ein
Westie oder einen Puli zu Weihnachten bekommen.“
„Schau, jetzt will er mein Gesicht Laeken“, lachte Ina.
„Herder gut?“ frage Jack.
„Ja, wenn man spricht hört Shi-Tzuh. Denn eigentlich ist es ja ein
Hundemädchen,“ erklärte Ina „und tut keinem Schaf und keiner
Kuvasz zu
Leide. Ich habe über Vermittlung eines Afghanen von einem
Münsterländer
gekauft.“
Darauf trank Jack mit Ina ein Glas von jenem Scotch Terrier immer so gut
schmeckte.
„Chihuahua!“ nieste Jack, und „Husky!“
„Gesundheit“ sagten seine Freundin. „Bist du verkühlt, Jack?“
„Ja, ich Pinscher verkühlt
Weimaraner seinen Schnupfen angehängt hat. Jetzt
Labrador ich schon vierzehn Tage daran herum. Dabei
Sloughi jeden Tag meine
Tabletten.“
„Du solltest zu Hause besser einheizen, damit du es schön warm hast“, rieten
Bernhard, Ina und Leon.
„Ja, deshalb Hokkaido (hock a i do) jeden Tag Holz. Ich werde jetzt gehen.
Frohe Weihnachten, guten Rutsch und Chow-Chow!“
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