"Da Großeinsotz"
von Richard Lux-Rubenser

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De haum si wirkli goa nix g’schiss’n
si überall in Deckung g’schmiss’n.
A Hubschrauber woa a scho do
und drei, vier Mandln säuln si o.

De haum do obn auf an Doch
a MG in Stöllung brocht.
Daun hams no Scharfschützen postiert.
Des gaunze Grätzl woa zerniert.

Den hoiberten Bezirk haum’s g’sperrt
und im Verkehrsfunk hot ma g’hert:

„Liebe Autofahrer, wir bitten,
meiden Sie die Favoriten-
straße und auch die Umgebung
wegen einer Großkundgebung.“

Do hob i daun so bei mir docht:
„So wird oiso so was g’mocht.“
Dawäu haum’d Schwoazn scho beflissen
im Fünfer-Haus de Türn aufg’rissen.
Jo do san im hochn Bogn
de Türstöck durch de Gegend g’flogn.

Kaum san’s bei da zehnt’n Tür
hart ma wieder an Schraa äus wia:
„Sie grober Hund, san sie varruckt,
jetzt haubn’s mir glott des Kreiz ohdruckt!“

De Cobra-Leut san glei duat eine
und sehn duat den gemeinen Schweine-
hund, auf sei’m wehrlosen Opfer knian.
Wohrscheinlich woillt er’n grod dawiagn!

Sie haun si drauf und akkurat
wird da Mörder aus da Wohnung zaht.
Und hintennoch kummt gaunz vasteart
a nockerts Mandl, gaunz empört,
und sogt: “Meine Herren, ich bitte sehr,
was machen’s denn mit mei’m Masseur?!“

De Cobra-Leit haum si vazogn,
da Hubschrauber is a glei gflogn,
und i hob mi gaunz leis vadruckt
und zu mein Kuchlfenster g’huckt.

Do ans sog i da, mei guata Mau:
nächste Wochn ruaf i wieda au!

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