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Der Auslöser für seinen Schreianfall war ein nichtiger,
eher schrie er aus dem Schrecken heraus, der Angst um seinen Sohn ob des
kurzen Momentes der Gefahr um seine Gesundheit, einem Moment, der zwar
glimpflich verlaufen, ihn aber doch so erschreckt hatte, dass er nicht
anders konnte als zu schreien, wo es doch aber viel besser gewesen wäre,
dies kleine Wesen, selbst über die Situation überrascht und verängstigt und
nun weinend ob des Schrecks und des Schreiens des Vaters, in die Arme zu
nehmen. Aber irgendwie brach der erste Schrei aus ihm heraus, und indem er
seinem kleinen hilflosen Sohn gegenüberstand, den er doch so liebte, und er
– noch während seiner lautstarken verbalen Anschuldigungen – erkannte, wie
sehr er diesem kleinen Menschen Unrecht tat, der sich im Sturm seiner
Anschuldigungen immer weiter in sich zurückzog, und indem er sich über seine
eigene Unfähigkeit ärgerte, ihn nicht tröstend und liebend in die Arme
nehmen zu können, wurde sein Schreien immer lauter und die Entfernung
zwischen den beiden immer größer. Kein Wunsch in ihm war größer, als den
Kreislauf zu durchbrechen, aus der Situation entfliehen zu können, den
angerichteten Schaden in der kleinen Seele sofort zu heilen, doch in dem
Maß, in dem dieses Bedürfnis in ihm wuchs, in dem Maße entfernte er sich von
dem geliebten Wesen, und sein Schreien schien kein Ende nehmen zu wollen. |
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