|
|
|
"Datenschutz - Wie geht es weiter"
von Manfred Klein
- Seite 1 von 3 -
Zur Erklärung für den Außenstehenden:
PAD = ein System zur Protokollierung von Anzeigen, in dem Daten von
Angezeigten, Anzeigern, Parteien usw. übernommen werden.
Dieses System soll eine Arbeitsvereinfachung darstellen, weil Daten ja
gespeichert werden, obwohl einige behaupten, es wäre ein Mehr an Arbeit
nötig, diese Daten einzugeben.
Diese gespeicherten Datensätze bleiben dann erhalten und beim nächsten Mal,
so wieder vorgesprochen wird, erspart man sie viel Zeit.
Datenschutzkommission: Eine Ansammlung von Personen, die heikle Daten
begutachtet, obwohl die ja eigentlich geschützt sind um dann festzustellen,
dass das so heikel ist, dass man nicht mehr drauf zugreifen darf.
Es sei denn man ist in der Datenschutzkommission.
Diese Institution ist aber hoffentlich nicht vergleichbar mit J. Edgar
Hoover der ja seinerzeit das FBI gründete und über alles und jeden Bescheid
wusste, ergo Daten sammelte, womit er unangreifbar wurde.
Nachdem die Datenschutzkommission unser so geliebtes Protokollsystem
ziemlich zusammengeschnitten, entmannt, eigentlich unbrauchbar gemacht hat,
wird gerätselt:
Wie geht es weiter, mit dem Datenschutz.
Der nächste Schritt:
Angeblich sollen einige Polizisten in Österreich bereits auf der Seite
herold.at durch Eingabe des Familiennamens, die Telefonnummer von Parteien
eruiert haben.
Und noch schlimmer: Nach dem finden der Nummer wurde angeblich sogar Kontakt
mit diesen Personen hergestellt.
Die Anregung wird daher lauten: Sofortiges Einstellen dieser Plattform, die
ja einen eklatanten Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen darstellt.
Man findet ja doch immer wieder Personen samt zugehöriger Telefonnummer.
Dieser Dienst, sollte er nicht für die breite Öffentlichkeit unzugänglich
gemacht werden, sollte zumindest für Polizisten gesperrt werden.
Die Anregung heißt vermutlich: Kein Dienst für den Dienst.
Google:
Findet man niemanden auf herold, findet man ihn vielleicht auf google.
Einfach Familien und Vorname eingeben und schon hat man die Person.
Oder eine die ähnlich klingt.
Oder fast ähnlich.
Gut mit alltäglichen Familiennamen wie Maier wird man bei google etwas
länger brauchen, aber wenn man sich durch die 2.734.560 Trefferseiten
geklickt hat, findet man ihn vielleicht.
Den richtigen Maier.
Hier gehört der Hebel angesetzt.
Es hat sich ausgegoogelt im Dienst.
|
|
|