Geschichte(n) & Gedichte

Hier ist Platz für Texte, Kurzgeschichten, Lieder, Gedichte, aber auch für eine Kostprobe aus einem von Dir veröffentlichten Druckwerk.

Kurz gesagt eine Möglichkeit Erlebtes aufzuarbeiten oder der Fantasie freien Lauf zu lassen!

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Geschichten Gedichte Leseproben


"Open Air Polizeiballett"
von Richard Lux-Rubenser

Der Polizist ist so adrett
wie er da auf der Kreuzung steht.
Die Kappe frech auf einem Ohr
kommt er sich ziemlich lässig vor.

Inmitten des Benzines Duft
mischt er mit seinen Händen Luft.
Er hebt sie hoch, er senkt sie ab
und winkt und fuchtelt nicht zu knapp...

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"Das 'gefundene' Baby"
von Johann Bednar

...Einige Hausbewohner standen schon „Hab acht“ im Hausflur und zeigten uns die Mülltonne, standen doch drei Mülltonnen im Hausflur. Aus dem angezeigten Mistkübel war kein Laut zu hören. Ich öffnete die Tonne und war innerlich gefasst eine Katze vorzufinden.
Ich fand unter dem Berg von Müll einen Nylonsack, der blutige Spuren aufwies. Ich nahm den Sack heraus, öffnete diesen und dann blieb mir echt die Spucke weg. In dem Sack lag ein Baby.
Ich weiß nicht mehr was ich damals gedacht habe, vermutlich war mein Hirn in dieser Sekunde leicht blutleer.
Das Baby, war im ersten Augenblick als blutverschmiertes Bündel zu erkennen, das sich nicht regte...

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Leseprobe aus
"Mr. Indisch-Extra-Scharf"
von Nancy Hofmeister

An meinem Schrank angekommen fällt mir beim öffnen der Tür mein Einsatzhelm vor die Füße, spätestens jetzt sollte ich den tauschen denn die Statik dürfte nun hin sein. Wieso fällt der eigentlich raus? Vermutlich hat mein Schrank eine Schräglage oder irgendetwas im Schrank schubste mir den Helm entgegen.
Ich sollte mir vielleicht einfach mal Zeit nehmen den Schrank aufzuräumen, kreatives Chaos ist ja schön und gut, aber sollte sich anhand des Zustandes eines Schrankes die Psyche eines Menschen ableiten lassen dann dürfte ich nicht therapierbar sein.
Auf der Wache kommt das Thema Fußball zur Sprache.
Der überwiegende Teil meiner Kollegen sind Hertha BSC Fans, derzeit hat diese Mannschaft 5 Punkte und die Hinrunde hat nur noch 3 Spiele.
Ein Abstieg ist demnach recht wahrscheinlich.
Raffael äußert, dass Vincent ihm die letzten Wochen diverse Wochenenddienste eingetragen hat und er dadurch selten ins Stadion zu Hertha kommt.
Ich stelle daraufhin folgende These auf:
Es kann doch sein, dass Vinc es nur gut mit ihm meint, Raffael braucht, wenn er Dienst hat nicht den Untergang von Hertha live mitzuerleben.
Anhand der Reaktion der Wache denke ich noch einmal darüber nach ob ich in Zukunft lieber über Strickmuster als über Hertha philosophieren solle...

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"Rayonsinspektor Possinger beim Fußball"
von Thomas Angerer

Von den umliegenden Stationen der Straßenbahnlinien 37/40, G² und D strömten die Massen in das idyllisch gelegene Stadion. Nicht wenige davon unterhielten sich schon darüber, bei welchem der zahlreichen Heurigenlokale man den Fußballnachmittag ausklingen lassen wollte.

Possinger hatte ganz andere Sorgen. Zum einen das schwüle Wetter, das seine Uniform in eine Sauna und seine Pickelhaube in einen Druckkochtopf verwandelte. Zum anderen die bevorstehende Diensteinteilung. Nichts wäre schlimmer, als ein Standort, von dem aus er das Spielgeschehen nicht verfolgen könnte.

Die Mannen der k.k. Sicherheitswache hatten hinter der westseitigen Holztribüne Aufstellung genommen und erwarteten den Auftritt des Kommandierenden. Es handelte sich um den stellvertretenden Kommandanten des Kommissariates Döbling. Der Kommandant selbst bevorzugte die klassischen Künste und überließ das Fußballstadion nahe seiner Kommandantur dem Plebs und damit seinem dem Wein und allem Weltlichen nicht gerade abgeneigten Stellvertreter. Der „Schluck-Hansl“, wie der soeben erscheinende, rotgesichtige Major von den Untergebenen hinter vorgehaltener Hand genannt wurde, schritt die angetretene Truppe ab, musterte die Adjustierung und grüßte den einen oder anderen, den er persönlich kannte. In seiner kurzen Ansprache ermahnte er jeden einzelnen zur Aufmerksamkeit, fügte dann aber mit einem süffissanten Grinsen hinzu, dass die auf der Laufbahn eingeteilten Beamten gelegentlich einen Blick auf das Spielfeld werfen sollten, damit ihnen nicht der Ball von hinten auf das Haupt fliegt. Schließlich habe man, wenn man in Diensten seiner Majestät des Kaisers stand, ja auch einen Ruf zu wahren...

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"Reisebericht: China & Tibet"
von Werner Pöttinger

Diesmal nahmen wir seit langem wieder einmal an einer Gruppenreise teil. Die momentane Situation in Tibet war der Grund. Individualtouristen wurde die Einreise in Tibet verwehrt und zudem war die Urlaubszeit begrenzt.

Am 3. September 2008 fliegen wir für 14 Tage nach China und Tibet. Der Abflug erfolgt von Wien nach Peking. Bereits nach einer halben Stunde Erholung im Hotel fahren wir mit einem Bus zum Himmelstempel. Am nächsten Tag geht`s im gleichen Tempo weiter. Der Tian Amen Platz, der Kaiserpalast (auch die verbotene Stadt genannt) und der Sommerpalast Pekings stehen auf dem Programm.

Mit dem Nachtzug fahren wir nach Xian. Dort besuchen wir die Terrkotta Armee. Leider bleibt uns nicht genügend Zeit, dieses neue Weltwunder ausgiebig zu besichtigen...

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Ebenso kürzlich im Polizeicafé erschienen:

"Eine Erinnerung an meinen Vater" von Josef Thaler

"Ich lache" von Markus Schiffer

"Datenschutz - Wie geht es weiter?" von Manfred Klein

"Altersgeiz... oder wie nennt man das?" von Isabella Freinhofer


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Die Autoren garantieren, dass sie die Rechte an den hier veröffentlichten Texten besitzen.
Die Rechte an den Texten verbleiben selbstverständlich auch nach Veröffentlichung im Polizeicafe bei deren Autoren.
 

 



 








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